„Findelkinder“ – Gebär- und Findelhäuser – 237. ÖFR-Online-Genealogiestammtisch

Kinderübergabe an Pflegefrauen im Wiener Findelhaus

Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts nahm in Europa die Anzahl der unehelichen Geburten zu. Diese Entwicklung hielt bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts an, regional gab es jedoch beachtliche Unterschiede: In Wien lag der Anteil der unehelichen Geburten 1800 bei knapp 30 %, 1850-1860 in der Höhe…

Weiter lesen

Aufnahmeprotokolle des Findelhauses im Wiener Archivinformationssystem

Die Aufnahmeprotokolle des Wiener Findelhauses sind für den Zeitraum von 1784 bis 1841 auf der Plattform FamilySearch online. Für die Zeit danach führte der Weg entweder in ein FamilySearch-Center oder in das Wiener Stadt- und Landesarchiv. Mittlerweile sind alle erhaltenen Aufnahmeprotokolle in das Findelhaus von 1784 bis 1915 direkt auf…

Weiter lesen

„Findelkinder“ – Gebär- und Findelhäuser -176. ÖFR-Online-Genealogiestammtisch

Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts nahm in Europa die Anzahl der unehelichen Geburten zu. Diese Entwicklung hielt bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts an, regional gab es jedoch beachtliche Unterschiede: In Wien lag der Anteil der unehelichen Geburten 1800 bei knapp 30 %, 1850-1860 in der Höhe…

Weiter lesen

42. ÖFR-GENEALOGENSTAMMTISCH.IN.MISTELBACH: Uneheliche Kinder

„Das Rechtsverhältniß zwischen Aeltern und Kindern ist verschieden, je nachdem es aus einem ehelichen oder unehelichen Beyschlafe, oder durch Annahme an Kindesstatt oder Uebernahme in die Pflege entstanden ist.“1) Vor allem im 17. Jahrhundert sind in den Matriken immer wieder Begriffe wie Bankert, Bastard, Hurenkind, spurius, natürliches oder illegitimes Kind…

Weiter lesen

ABGESAGT: Buchpräsentation „..vor Schand und Noth gerettet“?!

Buchpräsentation „..vor Schand und Noth gerettet“?! Findelhaus, Gebäranstalt und die Matriken der Alser Vorstadt Mittwoch, 24. November 2021, 19.00 Uhr Bezirksmuseum Josefstadt, 1080 Wien, Schmidgasse 18 Anmeldung für die Veranstaltung notwendig ist – und zwar per Mail an das Bezirksmuseum Josefstadt (bm1080@bezirksmuseum.at). Bitte bringen Sie einen 2,5-G-Nachweis zur Veranstaltung mit.

Weiter lesen

Lange Nacht der Museen – Gebär- und Findelhaus, Matriken der Pfarre Alser Vorstadt

Carl Pippich: 8., Alser Straße – niederösterreichisches Findelhaus, 1880-1890 © Wien Museum

Führung durch die Ausstellung „Vor Schand und Noth gerettet?! – Findelhaus, Gebäranstalt und die Matriken der Alser Vorstadt.“ mit anschließender Führung durch das Matrikenarchiv in der Pfarre Alser Vorstadt. Bitte halten Sie einen „3-G“-Nachweis bereit und beachten Sie die Maskenpflicht. https://langenacht.orf.at/museum/bl/wien/li/bezirksmuseum-josefstadt Kontaktadresse Bezirksmuseum Josefstadt: bm1080@bezirksmuseum.at

Weiter lesen

„Findelprotokolle“ Wien online auf FamilySearch

In der letzten Zeit war die Wiener Gebäranstalt und das Findelhaus in Zusammenhang mit der Ausstellung „… vor Schand und Noth gerettet!?“ – Findelhaus, Gebäranstalt und die Matriken der Alser Vorstadt im Bezirksmuseum Josefstadt  immer wieder Gegenstand von Medienberichten. Die Bestände Landesgebäranstalt und Findelhaus Das Wiener  Stadt- und Landesarchiv verfügt…

Weiter lesen

»VOR SCHAND UND NOTH GERETTET«?! Findelhaus, Gebäranstalt und die Matriken der Alser Vorstadt

6. Mai 2021, 18.00 Online-Eröffnung der Ausstellung auf Youtube Ab 6. Mai ist die Sonderausstellung »Vor Schand und Noth gerettet«?! Findelhaus, Gebäranstalt und die Matriken der Alser Vorstadt im Bezirksmuseum Josefstadt zu sehen. Gezeigt wird die eindrucksvolle Geschichte der ehemaligen Institutionen im heutigen 8. und 9. Bezirk aus dem Blickwinkel…

Weiter lesen

Gesucht: Vorfahren oder Verwandte, die über ein Findelhaus zu Pflegeeltern kamen

Übergabe von Findelkindern an Pflegefrauen

Von 1788 an wurde unter Joseph II. die Wiener Findelanstalt in der Wiener Alservorstadt angesiedelt, 1910 wurde sie nach Gersthof verlegt, sie erhielt nun die Bezeichnung „Niederösterreichisches Landeszentral-Kinderheim“. Nach der Trennung Wiens von Niederösterreich übernahm die Stadt am 1. Jänner 1922 die Anstalt und benannte sie „Zentralkinderheim der Stadt Wien“.…

Weiter lesen

Die Kinderabgabe in der Findelanstalt

Ein Beitrag aus: Illustriertes Extrablatt, Wien, 8. Juni 1872 (Lesezeit 3 Minuten) „Neun Tage nachher, nachdem sie einem Kinde das Leben geschenkt, werden jene Frauenspersonen, welche im allgemeinen Krankenhause Hilfe gesucht haben, in einem geschlossenen Wagen, in das Findelhaus überführt. Die Fenster dieses Wagens entbehren aber die Vorhänge, aus welchem…

Weiter lesen