Der Juli hat begonnen, die Urlaubszeit beginnt.

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Die Corona-bedingten Beschränkungen wurden gelockert, Ansätze von Normalität zeichnen sich ab, hoffen wir, dass die Entwicklung so weitergeht. Seit vergangenem Juni haben wir unsere Stammtische online abgehalten, seit Oktober finden unsere vormittägigen ÖFR-Cafés statt – 62 Online-Veranstaltungen haben seither stattgefunden. Wir werden diese beiden wöchentlichen Termine auch weiter beibehalten, auch wenn über den Sommer der eine oder andere Termin ausfallen kann. Auch wird der Zeitpunkt kommen, an dem wir uns wieder persönlich treffen können. Wir freuen uns jedenfalls bereits sehr darauf.

Dass Sie keine Termine versäumen, schauen Sie ganz einfach in unserer Terminvorschau nach, sie werden wöchentlich aktualisiert: https://oefr.at/events/monat/

Jetzt noch einige aktuelle Neuigkeiten:

Tiroler Grundbuchblätter der k. u. k. Armee online (ca. 1850-1900)

„Das Tiroler Landesarchiv besitzt rund 46.000 Grundbuchblätter von Wehrpflichtigen der k. u. k. Armee aus dem Bereich des heutigen Bundeslandes Tirol sowie rund 38.000 Grundbuchblätter von Wehrpflichtigen der k. u. k. Armee aus dem heutigen Südtirol und dem Trentino (Welschtirol). Letzterer Bestand weist allerdings Lücken auf.“ Eine Suche nach Namen ist möglich: https://transkribus.eu/r/grundbuchblaetter/#/

 

Grundbuchblätter anderer Gebiete finden Sie wie bisher auf FamilySearch. Mehr dazu in unserem Wiki.

Grabstellensuche Wien, Wiener Neustadt, Laibach / Ljubljana

Grabstein der Familie Obenaus, Friedhof Döbling , 1190 Vienna, Hartaeckerstrasse 65, Gruppe 26, Grab 7

Die Friedhofsdatenbank Wiener Neustadt ging bereits vor einigen Wochen online (https://verstorbenensuche.wnsks.at/index.php) – wir haben hier berichtet -, die Friedhöfe Wien haben vor Kurzem die Verstorbenensuche umgestellt, sie ist unter https://www.friedhoefewien.at/ zu finden, sie enthält allerdings wie bisher nur die Kommunalfriedhöfe. Alle weiteren finden Sie hier.

Zuletzt noch ein Friedhof von Slowenien: Laibach / Ljubljana finden Sie hier: https://grobovi.zale.si/en

Fassionen und Kataster

Theresianische Fassion: In Niederösterreich ist bereits ein großer Teil der Theresianischen Fassion online abrufbar. Die 1748 von Maria Theresia angeordnete Steuerrektifikation war die erste einheitliche Grundlage zur Steuerbemessung in Niederösterreich. Sie wurde nach Grundherrschaften angelegt, das Erhebungsjahr war 1751. Mehr dazu: https://www.noela.findbuch.net/php/main.php#4d546846

Karolinischer Kataster Schlesiens online im Archiv Troppau / Opava: Der „Kataster“ wurde in den Jahren 1722 bis 1726 auf Anordnung von Kaiser Karl VI angelegt. Die Bestände des südlichen Schlesien, das nach den Schlesischen Kriegen bei Österreich verblieb, befinden sich im Archiv Troppau, jene des heute zu Polen gehörigen Teils befinden sich im Staatsarchiv Breslau (Archiwum Państwowe w Wrocławiu) unter der Bezeichnung „82/164/0 Kataster Karoliński“. Der Bestand des Archivs Troppau ist online hier einsehbar: https://digi.archives.cz/da/searchlink?myQuery=f2ca4ab5b099ab0fc2a6c88931f95e26&modeView=LIST

Auch die Josephinische Fassion (Josefský katastr) ist online im Archiv Troppau https://digi.archives.cz/ zu finden. Name des Bestands: Josefský katastr.

FamilySearch – Meldezettel Wien 1930-1940

Nach Auskunft bei FamilySearch ist in den nächsten Monaten mit Umstellungen der Webseite zu rechnen. Ob ein Zusammenhang besteht, dass die Meldezettel von Wien 1930-1940 nicht mehr ohne Einschränkungen online frei zur Verfügung stehen, ist bis jetzt nicht bekannt. https://www.familysearch.org/search/catalog/1148422?availability=Family%20History%20Library

Ausstellung “Vor Schand und Noth gerettet”

Carl Pippich: 8., Alser Straße – niederösterreichisches Findelhaus, 1880-1890
© Wien Museum

Findelhaus, Gebäranstalt und die Matriken der Alser Vorstadt im Bezirksmuseum Josefstadt ist ein voller Erfolg. Leopold Strenn (ÖFR) hielt im Rahmen des Begleitprogramms auch einen Vortrag zum Thema „Ledige Kinder“ und ein Workshop zur Ahnenforschung unter besonderer Berücksichtigung von Findelkindern. Die Ausstellung ist bis 30. März 2022 geöffnet, ÖFR wird im Herbst eine Führung für AhnenforscherInnen organisieren. Videos von der Ausstellung mit Anna Jungmayr, Verena Pawlowsky etc. finden Sie hier.

 

 

 

 


Ausstellungsansicht »Vor Schand und Noth gerettet«?!, Bezirksmuseum Josefstadt – Foto: Carolina Frank

Damit im Zusammenhang sei auf die Protokolle des Findelhauses hingewiesen – online auf FamilySearch. Hier direkt der Link zu diesen. Die “Findelbücher” sind von 1784 bis 1841 frei online zugängig. Die späteren Bücher von 1841 bis 1905 sind ebenfalls digital vorhanden, jedoch nur über ein Center für Familiengeschichte  oder eine an FamilySearch angeschlossenen Bibliothek einsehbar. In Österreich sind dies Wien, St. Pölten, Wiener Neustadt, Linz, Wels, Haag am Hausruck, Neumarkt am Wallersee, Salzburg, Innsbruck, Dornbirn, Klagenfurt und Graz. Für das Südburgenland liegt das nächste Center in Szombathely / Steinamanger (Ungarn).

Zuletzt möchten wir Sie sehr herzlich zum nächsten 34. ÖFR-Café und zum 29. Online-Stammtisch am Mittwoch, 7. Juli 2021 um 9.00 bzw. 19.00 Uhr einladen. Details hier: https://oefr.at/events/monat/

 

Wir wünschen Ihnen noch einen schönen Sommer. Bis demnächst.

Der Vorstand der ÖFR.

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